Mitteldeutsche Meisterschaft der Jugendmannschaften

16-10-2016

U12 und U14 am Start

Mitte September fand in Bitburg die zweite "Mitteldeutsche Meisterschaft" der Jugendmannschaften statt. Dabei werden aus den Landesmeistern von Hessen, Thüringen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland je Altersklasse 3 Teilnehmer für die Deutschen Meisterschaften ermittelt.

Wir waren als (Ko-)Saarlandmeister wieder mit U12 und U14 dabei. In der U12 waren die Erwartungen nicht sehr hochgesteckt, da die Mannschaft mit einem Durchschnittsalter von gerade einmal 9 Jahren noch einiges an Erfahrung aufzuholen hat. Entsprechend war auch das Abschneiden. Zwar konnte gegen den zweiten saarl. Vertreter (SG Bexbach-Fischbach) ein Unentschieden erkämpft werden, aber die anderen Matches gingen zum Teil klar verloren. Trotzdem, alle Spieler haben ihre Punkte gemacht und Erfahrung auf diesem Niveau gesammelt. Es spielten Albert Lang, Julian Schimke, Kelly Jenner sowie Elias Zinnikus.

 

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U14 gegen Biebertal mit dem letztjährigen U12 Meister an Brett 1

In der U14 hatten wir uns mehr erhofft, obwohl wir auch da rein nominell nicht unter den ersten 3 waren. Um weiterzukommen, hätten alle über sich hinauswachsen müssen, was gegen die starken Gegner leider nicht gelang. Gegen den Rheinland-Pfalzmeister konnten wir verdient gewinnen, aber die anderen Kämpfe gingen zum Teil knapp verloren. Zuweilen fehlte es einfach an der nötigen Reife und Abgebrühtheit. Am Ende wurden wir 5. von 6.

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U14: Kevin Zha, Yukai Zhao, Nicolas Schäfer und Meikel Jenner (übt gerade den "Misha Tal Blick")

Das Turnier war gut organisiert und aufgrund der großen Teilnehmerzahl (insgesamt weit über 100 in den verschiedenen Altersklassen) kam richtiges Meisterschaftsfeeling auf. Es bleibt aber weiterhin der Eindruck, dass die großen Verbände von der Aufstockung profitieren und die Chancen der saarl. Mannschaften kleiner geworden sind. Und schließlich kann sich der Berichterstatter immer noch nicht mit der Namensgebung anfreunden. "Mitteldeutsch" in Bezug aufs Saarland klingt so, als würde man den Äquator mit dem Meridian verwechseln.  Aber egal, Schach ist nicht Erdkunde, und Spaß gemacht hat's trotzdem.

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